Philip Schneider

Geoloog · Sprengstoffingenieur · Dulce-Base-Whistleblower · 1979
Philip Schneider war ein US-amerikanischer Geoloog und Sprengstoffingenieur, der behauptete, für die US-Regierung an unterirdischen Militärbasen (DUMBs) gearbeitet zu haben. Sein bekanntester Vortrag (1995) beschreibt einen angeblichen Kampf in der Dulce Base, New Mexico, im Jahr 1979, bei dem er 66 Militärangehörige und Zivilisten verlor und selbst mit einer Kobalt-Strahlenwaffe verletzt wurde (fehlende Finger an seiner linken Hand zeigte er als Beweis). Schneider starb am 17. Januar 1996 in seiner Wohnung in Willowbrook, Oregon. Die Polizei klassifizierte den Tod als Selbstmord durch Strangulation mit einem Katheter-Schlauch. Seine Ex-Frau Cynthia Drayer und Anhänger behaupten, er wurde ermordet – als Konsequenz seiner Enthüllungen. Schneiders Vater Oscar Schneider war angeblich ein U-Boot-Kapitän, der an geheimen Projekten beteiligt war (Operation Crossroads, Bikini-Atoll-Tests). Schneiders Glaubwürdigkeit ist stark umstritten: Keine unabhängige Verifikation seiner Ansprüche, keine Dokumente, keine Zeugen für den Dulce-Kampf. Dennoch ist er eine Schlüsselfigur der Dulce-Base-Überlieferung und der Geheimhaltungs-Eskalations-These.
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